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Das Schwert der Druiden: Die Rückkehr des Schwertes

 

Zehn Jahre nachdem Michael den Sieg über die finsteren Mächte erringen konnte, lebt er mit seiner Frau und seinen Zwillingen scheinbar in Frieden. Doch eine neue Bedrohung zieht herauf.
Als seine Kinder entführt werden und seine Frau verschwindet, wird ihm bewusst, dass er erneut den Kampf aufnehmen muss.
Doch wie soll er es ohne sein magisches Schwert mit dem Feind aufnehmen?
Nach und nach wird ihm klar, dass es dieses Mal nicht nur um Arcradia und die Welt geht, auf der er lebt.
Das gesamte Universum und noch mehr stehen auf dem Spiel und er muss einen Weg finden, das Schwert neu zu schmieden und sich dem Gegner stellen.

 

 

 

Leseprobe

 

Prolog
 

Ich saß frierend in der alten Scheune. Draußen schüttete es wie aus Kübeln. Der Donner krachte so laut, dass die alten, morschen Balken erzitterten. Blitze ließen das Dunkel für Sekundenbruchteile gleißendem Licht weichen. Durch das undichte Dach lief das Regenwasser hinein.
Ich kauerte mich in eine halbwegs trockene Ecke. Nicht alleine Regenwasser lief mir über mein graues Gesicht, auch Tränen vermischten sich damit.
Verzweiflung wogte in mir. Wie ein trübes Meer, das nach einem Sturm erst langsam wieder zur Ruhe kommt, rollten die Wellen der Traurigkeit durch mich hindurch.
Ich horchte auf. Neben dem Prasseln des Regens und dem Krachen des Donners mischten sich andere Geräusche in diese Liturgie, die mich zu verhöhnen schien.
Verloren, alles verloren. So hörte sich der Regen an.
Gib auf, stell dich, schrie der Donner.
Motorengeräusch vor der Scheune, Blaulicht zuckte an den Wänden. Stimmen von Männern. Wortfetzen.
»Dieser Idiot. Nun müssen wir bei diesem Mistwetter auch noch im Schlamm stehen«, hörte ich jemanden fluchen.
Ich kannte diese Stimme. Sie gehörte Chief Inspector MacAllistar. Er hatte sich geschworen, mich zur Strecke zu bringen Er hatte mühsam Stein um Stein eines Mosaikes zusammengesetzt. Ein Mosaik, das falsch war, ein Bild darstellte, das es so nicht gab.
Er jagte mich, wollte mich stellen.
»Wenn ich jemals die Hilfe der Mondgöttin gebraucht habe, dann jetzt«, flüsterte ich.
Ich lauschte. Etwas weiter entfernt war das Geräusch eines sehr starken Motors zu hören. Die mobile Einsatzzentrale der Polizei, ein gepanzertes Fahrzeug, wie ich vermutete. Sie ließen sich Zeit, wollten mich mürbe machen, mich aushungern. Sie hatten Angst vor mir. Ich lachte heiser.
»Angst vor dem großen Brunn, dem Clown der Mondgöttin.«
Ich weinte wieder, war innerlich zerrissen. Hatte ich doch all die Jahre an die Mondgöttin geglaubt. Und nun schien es so, dass sie mich nur benutzt hatte. Ausgenutzt und dann weggeworfen wie einen alten Lumpen.
Aber war dem so? Ich zweifelte, stellte alles in Frage. Und weitere Fragen schossen mir durch mein Hirn. Was war mit meinen Gefährten? Wo war meine Mutter? Was war mit Xenia?
Langsam fielen mir die Augen zu. Ich war müde, wollte nur noch schlafen. Aber ich durfte nicht schlafen. Ich musste wach bleiben, einen Ausweg finden. Ich musste meine Suche fortsetzen.
Ich griff an meine rechte Seite. Als meine Hand den Gegenstand ertastete, der sich dort befand, wurde ich ruhiger. Und ich dachte daran, wie ich in diese Situation gekommen war.

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